Sophie schreibt für Ihren Blog Cucina Piccina, ich find ja schon den Namen einfach herrlich!
Aber wenn ihr dann erst ihren Blog, die Fotos und die coolen Rezepte seht – dann werdet ihr diesen Blog lieben, wobei ich denke das die meisten den bezaubernden Blog schon kennen und fest in der Leseliste gespeichert haben.
und dieses Interview müsst ihr heute lesen :) Ich finde es schon interessant was sie im Kühlschrank hat und allein nur nach den Zutaten werden wir alle vor Sophies Türe stehen – Sophie wann dürfen wir zum Essen kommen? :-) oh und ganz toll auch bei ihr Zuhause – ihr Kochbuchregal – puh da befinden sich echt Schätze!
Viel Spaß bei den 5 Fragen in der Küche!

1) Dein Lieblingsgerät in der Küche/Haushalt?
EIN Lieblingsgerät? Das ist schwer zu beantworten, weil es – wie z.B. die Wahl der Kleidung oder der Musik – echt ein bisschen tagesformabhängig ist. Ich bin zwar ein Vollblut-Kitchen Gadget-Fan, aber kein Sammler unnötiger tools. Zu meinen Top 3 zählen derzeit definitiv die Zestenreibe von Microplane, mein Riesstopf mit Dampfgareinsatz und eine kleine gusseiserne Pfanne von Le Creuset. Mein heiß geliebter SMEG Gasherd steht nach dem Umzug leider derzeit auf Halde und wartet auf seine Rückkehr zu Mutti – er fehlt mir zugegebenermaßen sehr. Manchmal reicht mir aber auch ganz einfach das große Windmühlenmesser, um mich voll ausgestattet zu fühlen. Bei Messern werde ich immer schwach! :-)
2) Was findet man derzeit in deinem Kühlschrank?
Das kann ich dir gerne ausführlich auflisten – hast du Zeit? ;-)
Generell findet sich immer eine stattliche Auswahl an gekauften wie selbstgemachten Senfarten, Chutneys und Marmeladen für die obligatorische Käseplatte, je nach Kontostand auch die dazu passenden Käsesorten nebst Trauben, Feigen, Datteln und Birnen. Eine Tüte Biomilch für den morgendlichen Starterkaffee, eine Tüte Sojamilch fürs Porridge sind fester Standard. Vollmilch(!)Joghurt, Quark und/oder Buttermilch eigentlich auch.
Zur Hardware gehören natürlich auch Obst und Gemüse, von A wie Artischocke bis Z wie Zucchiniblüten, ich glaube, das ist mein anfälligster Posten, in zweifacher Hinsicht. Fleisch kaufe ich nur nach Bedarf, z.B. wenn ich ein bestimmtes Gericht plane oder beim Metzger schwach geworden bin; gerade schlummert z.B. noch eine sesamummantelte, geräuchterte Entenbrust auf der untersten Schiene, die ich von einem Kurztrip nach Brüssel mitgebracht habe. Eier werden seltsamerweise immer schlecht bei mir, weil ich eine ziemlich undispziplinierte Kuchenbäckerin bin.

3) Bei welcher Köstlichkeit wirst du schwach?
Honig! Nüsse! Rohmilchkäse! Passionsfrucht! Dunkle Schokolade, knuspriges Brot mit gesalzener Fassbutter und San Daniele Schinken mit Rotweinschalotten und frischem Basilikum. Gute Weine und Prosecco mit San Bitter.
4) Dein Lieblingsbuch & welches möchtest du dir als nächstes kaufen?
Mein Kochbuchregal ist momentan besser gefüllt als die Literaturabteilung, was mich gerade etwas bedenklich stimmt. Daher habe ich mir eigentlich ein temporäres Kaufverbot auferlegt. :-) Hält natürlich nicht lange, vor allem, weil Yvette van Bovens „Home Made Sommer“ schon seit Monaten mit den Füßen scharrt und endlich in meine Sammlung integriert werden will. Außerdem freue ich mich auf das neue Kochbuch von Stevan Paul von Nutriculinary und Katharina Seiser von Esskultur, das im Herbst erscheinen und „Deutschland vegetarisch“ heißen wird, erst Recht, seitdem ich die beiden auch persönlich kenne.
Natürlich habe ich so meine „Standardwerke“, die immer oben auf liegen. Bernadette Wörndls „Jetzt können die Gäste kommen“ zm Beispiel könnte ich von Anfang bis Ende durchkochen, „Vegetarisch vom Feinsten“ von Bettina Matthaei ist für mich eine Offenbarung und „Gemüse satt!“ von Alice Hart eine unerschöpfliche Inspirationsquelle. Ich finde, man muss kein Vegetarier sein, um die neue, kreative vegetarische Küche zu lieben – und ein kleines Steak lässt sich ja recht leicht in jedes Gericht schummeln.


5) wird heute noch etwas gebacken/gekocht?
Gute Frage! Mal sehen, was der Hunger heute noch so macht. Seitdem ich in meinem neuen Job fast täglich Mittagessen bekomme, hält sich der abends nämlich etwas in Grenzen – ich bin ja quasi rund um die Uhr von Essen umgeben und gehe allmählich etwas aus dem Leim. Aber so ein kleiner Mizuna-Feuille de Moutarde-Salat mit Erdbeeren, Ziegenkäse und gerösteten Mandeln, der passt sicherlich noch rein. :-)

Quelle der bezaubernden Fotos: Sophie von Cucina Piccina.
Daaaaanke fürs mitmachen liebe Sophie!!
Ich wünsche allen einen wunderschönen Tag, jeder der ein zwei Sonnenstrahlen hat, bitte ich darum mir welche zu senden, hier in Wien ist es bitter kalt.
Eure Meliha